G wie … Glaube

Ach ja. Irgendwie sind wohl viele von uns mittlerweile einfach müde, was das allgegenwärtige Thema »Corona« als Ursache und die staatlichen Vorgaben als Auslöser mit ihren Wirkungen für unsere aktuelle Situation betrifft. Das Ganze zehrt. Nervlich, seelisch, finanziell, gesellschaftlich, politisch … Und stets neu erscheinende Mutationen mit unbekannter (?) Herkunft bereiten Kopfzerbrechen. Entstehen sie also doch, wie von verschiedenen Seiten zu hören, am ehesten in einmal geimpften Menschen?

Ein Licht am Ende des Tunnels scheint noch nicht wirklich in Sicht. Denn das allüberall von tatsächlichen (Politiker???) oder selbsternannten Fachleuten propagierte Impfen ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss. Vor allem, nachdem jede Impfung laut Grundgesetz eine Körperverletzung darstellt, die nur mit Zustimmung der/des Betroffenen erfolgen darf. Ganz bewusst wurde nach den unermesslichen Verbrechen im Dritten Reich das Recht auf körperliche Unversehrtheit dort verankert. Das sollten auch Menschen beachten, die sich mit Ethik befassen und dafür sind, dass nur Geimpfte und Getestete ihre Rechte zurückerhalten, wobei die »Neiddebatte« hier keinerlei Rolle spielt. Denn keiner der aktuell verwendeten Impfstoffe ist langzeiterprobt und selbst dann wäre vermutlich kein einziger von ihnen,  wie auch die schon länger angewandten, für uns alle wirklich »sicher«. 

Eindeutig zweideutig??? (Foto: Irmgard Deml)

Detaillierte Ausführungen mit wissenschaftlichen Daten finden sich in den Büchern des Impfkritikers Hans Tolzin, der seit Jahrzehnten mit der Thematik befasst ist. Die momentane politische Lage hat ihn jetzt veranlasst, als parteiloser Direktkandidat bei der Bundestagswahl anzutreten. Vielleicht mögen Sie sich auf seiner Webseite über seinen gesunden Menschenverstand, sein Fachwissen, das vermutlich jenes von manchen Medizinern übersteigt und seine Beweggründe hinsichtlich der Kandidatur informieren?

Zur aktuellen Thematik gibt es immer wieder Aussagen, die zum Nachdenken anregen. Der Infektiologe Christoph Spinner ist der Meinung, dass die (das Müllaufkommen nicht nur im öffentlichen Raum stark erhöhenden) FFP2-Masken – außer im medizinisch nötigen Bereich – nicht sinnvoller sind als Alltagsmasken. Diverse Mediziner »glauben«, dass Geimpfte ein geringeres Ansteckungsrisiko haben oder immunisiert sind und das Virus nicht mehr weitertragen. Dr. Michael Hubmann, Kinderarzt in Fürth und Leiter des dortigen Impfzentrums, »glaubt« laut Aussage im Radio, dass die Impfstoffe für Kinder sicher sind.

Oh Gott! »Glaube« hat in diesem Bereich, wo es um Gesundheit geht, nichts zu suchen! Dort braucht es Fakten! Für den Glauben gibt es Glaubensgemeinschaften und Religionen. Was auch immer man von diesen halten mag, denn in deren Namen wurden und werden weltweit Untaten verübt, die nichts mit dem zu tun haben, was – sofern jemand gläubig ist – gottgewollt ist. Und die Frage: „Weshalb lässt Gott das alles zu?“ erübrigt sich ganz einfach dadurch, dass er damit nichts zu tun hat, denn er gab dem Menschen einen freien Willen. Und wie jemand handelt, liegt alleine an ihm selbst. So wie die »Männer im Nebel«, wie Kardinal Meißner die Verbrecher in kirchlichen Reihen nennt, die ebenso wie jede/r andere verantwortlich für ihr Tun sind.

»Die Kirche«, hier am ehesten katholisch, hat schon länger nicht nur das »Missbrauchs-Problem«. Ist sie tatsächlich eine riesige Firma mit (natürlich nicht nur!) allen möglichen, mehr oder weniger wichtigen, alten (weißen) Männern, die nichts dazulernen und verändern wollen oder »können«? „Wandlung ist Gotteswerk, Verbesserung ist Menschenwerk.“ Das Wichtigste bei einer Heiligen Messe ist die Wandlung, dabei scheint die Institution für sich selbst Wandlung sprichwörtlich zu scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Ob es um die gleichen Rechte – gerade auch in der Kirche – der weiblichen Hälfte der Menschheit geht, ohne deren Vertreterin Maryam es diesen Glauben gar nicht geben würde und die vielfach in kirchlichen Bereichen sehr gute Arbeit leistet. Oder um die Rechte von homosexuellen Menschen und Paaren, ganz abgesehen von denjenigen, die transsexuell sind. (»Fran« – gebildet aus »Frau« und »Mann« von der Gruppe »Fainschnitt« – finde ich gut, sofern die Betroffenen das auch so sehen.)

Ein alpenländisches Lied trägt den Titel »Gott hat alles recht gemacht« und genauso ist es laut Genesis 1 31. Er hat uns alle erschaffen wie wir sind, und das sollte auch allen »Kirchenvertretern« klar sein, die als »Diener Gottes« in seinem Sinne wirken müssten, statt sich selbstherrlich über andere zu stellen. Priester dürfen nicht heiraten, aber für ihre Kinder bezahlt ihr Arbeitgeber, sofern das Ganze möglichst geheim bleibt, die Alimente. Doppelmoral macht sich nie gut, vor allem nicht bei Derartigem. Macht gut zu gebrauchen setzt »Liebe« voraus. Und von der »Wut Gottes« weiß ich bisher nichts, aber sehr wohl vom »Zorn Gottes« …

Kirche, Glaube, sind im besten Fall etwas, das hilft, wieder »heil« zu werden, denn sie sollten uns Heil bringen. Was gerade auch in dieser massiven Umbruchphase der Menschheit so »not-wendig« ist. Dass jemand da ist, der vertrauenswürdig ist und unterstützt, vor allem für diejenigen, die alleine sind oder sich so fühlen. Damit das Licht am Ende des Tunnels immer mehr sichtbar wird.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere BEITRÄGE